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Washington Matafi

Bildhauer, Simbabwe

Washington Matafi kam 1981 in Hwedza als Erstgeborener einer Familie von drei Söhnen und zwei Töchtern zur Welt. Schon während der Schulzeit assistierte er seinem bekannten und etablierten Cousin Elvis Mamvura, dem Sohn von Albert Mamvura und Vetter von Nicholas Mukomberanwa, beim Polieren und Schleifen der Skulpturen. Durch ihn erlernte Washington das Bildhauerhandwerk und begann mit der Gestaltung von Skulpturen, die das Tier und den Menschen thematisierten.

Er ist jedoch ein Vertreter der jungen, dynamischen Generation zimbabwischer Steinbildhauer und fand sehr schnell zu seiner eigenen Interpretation dieser Kunst. Washington war es sehr wichtig, einen eigenen Stil zu etablieren und sich damit, genauso wie die älteren Verwandten Nicholas und Albert, seinen Platz in der Geschichte der Shona-Künstler zu schaffen. 2002 trat Washington Matafi dem „Chitungwiza Art Centre“ bei, welches gegründet wurde um junge Bildhauer zu fördern und sie auf ihrem Weg zum internationalen Kunstmarkt zu unterstützen. Dort fand er die Möglichkeit auch mit grösseren Stücken zu experimentieren.

Matafi’s Skulpturen sind grazil, verbreiten aber gleichwohl eine fast physisch greifbare Energie. Er hat sich darauf spezialisiert, dem Stein drehende Spiralen zu entlocken. Die Skulpturen sind mit Spannung geladen, wirken aber federleicht und scheinen, entgegen den Gesetzen der Schwerkraft, im Raum zu schweben. Als bevorzugte Materialien bearbeitet er den Springstone sowie den grünen Opalstein.
Für seine Werke verliehen ihm 2006 die Juroren Dominic Benhura und Celia Winter-Irving den ersten Preis der Ausstellung „Creativity & Originally“ im „Chitunwiza Art Centre“. Dort war Washington Matafi darüber hinaus im Frühjahr 2006 Finalist in einem Wettbewerb für junge Bildhauer und erreichte den zweiten Platz bei der „Modern Abstract Exhibition“ 2007. Schon 2009 stand Matafi wieder im Finale der MAMA (National Arts & Merit Awards).

Matafi’s Aufsehen erregenden Skulpturen erweckten schnell das Interesse von internationalen Sammlern und Kunsthändlern. So verzaubern seine Werke mittlerweile die Betrachter in den U.S.A., Kanada, England, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Australien, Canada, Neuseeland, Südafrika und neuerdings auch in Hong Kong, Singapore, Japan und Südkorea.

Exhibitions and Awards

2005 First prize on the exhibition of Creativity and Originality at Chitungwiza Art Centre
2006 Finalist on the Exhibition for Young Sculptor Award at Chitungwiza Art Centre
2007 Second Prize on the Modern Abstract Exhibition at Chitungwiza Art Centre